Gütekraft: Assoziationen von SchülerInnen
Assoziationen von SchülerInnen einer Essener Metall-Berufsschule zum Wort Gütekraft, das vorher nicht erwähnt worden war.

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Gütekraft: Ein Prüfstein (von Lanza del Vasto)
Woran ist gütekräftiges Verhalten zu erkennen?
Vielleicht daran, dass jemand sanft, liebenswürdig, freundlich, nachsichtig, geduldig, nachgiebig, heiter ist, dass er lächelt und segnet?
Nein, das kann auch der Heuchler.
Dass jemand ruhig, entspannt, gelöst und gleichmütig ist?
So verhält sich auch der Gleichgültige.
Dass jemand sich beherrscht und seinen Zorn zu zügeln versteht?
Ein höflicher Weltmann tut das ebenfalls.
Gütekräftiges Verhalten heißt, alles


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Gütekraft: Verwandte Bezeichnungen
Eine Sammlung von verwandten Bezeichnungen zum Wort Gütekraft.

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Robert F. Antoch: Handeln in gütekräftiger Absicht
Voraussetzungen, Begleitumstände, Ziele und Vorgehensweisen

Handeln in gütekräftiger Absicht beruht auf der Einsicht und Erfahrung, dass sich die Anwendung von Gewalt zur Lösung von Problemen und zur Herbeiführung von Gerechtigkeit nicht eignet, sondern in aller Regel nur zu weiterer Gewalttätigkeit führt (Spirale der Gewalt): dass also die Anwendung von Gewalt Probleme nur perpetuiert und verschärft, statt sie zu lösen. Ausgehend von dieser Überzeugung, dass Gewalt zu dem Ziel eines Lebens in Fülle für alle (Hildegard Goss-Mayr) nichts beiträgt, dass es aber aller Mühe wert ist, sich für dieses Ziel einzusetzen, wird nach inneren Haltungen und nach Einstellungen anderen Menschen gegenüber und den daraus abgeleiteten Bedingungen und Merkmalen eines aktiven Handelns gesucht, die Menschen diesem Ziel näher bringen. Ein “Leben in Fülle für alle” wird z.B. dadurch gefördert, dass alles Leben als sinnvoll erachtet und dass eine prinzipielle Gleichwertigkeit aller Menschen (vor allem ihrer Rechte, ihrer Würde und ihres Gewissens) angenommen wird. Beiträge zu einer solchen Sicht der Welt und des Menschen ergeben sich aus verschiedenen religiösen, spirituellen, philosophischen und psychologischen Systemen, deren gemeinsame Basis Hans Küng in seinem “Projekt Weltethos” (1992) zusammengefasst hat.


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